BILDER

WARUM, WURAM, MARUM? (CORONA-BILDERSERIE MÄRZ/APRIL 2020)

Die Bilderserie „WARUM, WURAM, MARUM?“ ist zu Beginn der Corona-Krise entstanden. Was macht man den ganzen Tag als Künstlerin, wenn man auf sich selbst zurückgeworfen ist – wie zu Beginn der Corona-Krise? In meinem Fall war es so, dass ich begann, die mich umgebenden Alltäglichkeiten immer wieder aufs Neue zu prüfen. Nicht nur einmal, sondern mehrmals und immer wieder. Wenn nicht viel da ist, bekommt das, was da ist, meine ganze Aufmerksamkeit. Ich drehte es und ich wendete es. Mit Ernsthaftigkeit, mit Humor, mit Traurigkeit, mit Hoffnung (und wieder von vorne). Ich probierte und prüfte, biss mich fest, drehte es wieder und wieder um, ließ los. Bis sich im Unbewussten eine Haltung entwickelte, die mir für diese Sekunde die einzig richtige zu sein schien. Auf dieser Grundlage sind diese Bilder entstanden. Collagen, Zeichnungen, Malerei – Konstellationen, alberne Wortspiele (siehe Titel) und ernsthafte Hinterfragungen von Abläufen und Systemen, deren Funktionsweisen und deren Selbstverständlichkeiten.

SCHICHTFOTOS

 

 

Schichtfotos entstehen auf der Grundlage absichtlich fehlerhaft fotografierten Aufnahmen.
Dann folgt ein wiederholtes Fotografieren, Überarbeiten, Kratzen und Wiederfotografieren.
Dies wird wiederholt, bis die perfekte Balance zwischen Harmonie und Disharmonie erreicht ist. 

Es gibt mehrere Schichtfoto-Serien, hier nur einige Beispiele. 



BEISPIELE

 


KORB
50×70, 2017



KNORPELSEX
20×30, 2018