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Stefanie Manhillens Arbeiten sind allesamt zwei- und dreidimensionale Collagen, die sich mit dem Thema „Ambivalenz“ auf unterschiedlichen Ebenen beschäftigen und die immer mehr in Bewegung geraten.

Seit 2017 arbeitet die Künstlerin zunehmend interdisziplinär und entwickelt übergreifende Projekte mit Künstler*innen anderer Kunstsparten (Musik, Tanz, Tanztheater, Performance, Literatur).

Stefanie Manhillen arbeitet hauptsächlich mit drei Medien:

1. Die seit 2017 ständig wachsende raumfüllende Installation zum Selbst-Installieren mit dem Titel DAS LEBEN IST EIN SALAT, die vom Besucher selbst gestaltet und angezogen werden kann, so dass dieser selbst zum Teil des Bildes wird. Hier werden die Grenzen und Möglichkeiten der Freiheit, Rollenzuschreibungen und Fragmentierung thematisiert.

2. Zeichnungen entstehen als Live-Zeichnungen bspw. in der Serie „SPRICH MIT MIR. TRIALOG OHNE WORTE“ mit dem Pianisten Thomas Rohde und thematisieren Verbindung, Begegnung und nonverbale Kommunikation unter Einbeziehung der Besucher*innen. Transparent und angreifbar wird die Entstehung unbewusst gesteuerter erzählerischer Welten gezeigt.

3. „Schicht-Fotos“ und „2,5Dimensionales“ sind Collagen, die seit 2017 ausschließlich aus eigenen Malereien, Zeichnungen und Fotos entstehen, die mehrfach übermalt, zerschnitten und zerkratzt und dann wiederholt fotografiert werden, bis ein Werk „zwischen den Medien“ entsteht, das Aufbau und Zerstörung in sich trägt.

Alle Arbeiten zeigen starke Kontraste, spielen mit Ambivalenz und mit „der Vereinbarkeit des Unvereinbaren“ auf inhaltlicher und formaler Ebene. In allen Arbeiten ist der Beginn einer Erzählung enthalten, die der Betrachter vollenden kann. Der Besucher wird zum Akteur und damit aufgefordert, Stellung zu beziehen.